Jazz und Revolution

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Warum „Jazz und Revolution“?

Viele afroamerikanische Musiker_Innen der „New Jazz“ und Free Jazz Bewegung haben sich mit ihrer Musik gegen herrschende gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wie Klassenunterschiede, Unterdrückung und Rassismus sowie Krieg gewehrt. Sie haben Jazz weder als Ware betrachtet, die ausschliesslich der Unterhaltung dient, noch als apolitische „neutrale“ Kunstform. Jazz war für sie vielmehr Ausdruck des kollektiven solidarischen Widerstandes, der mit dem Aufbrechen stereotypischer, kapitalistischer und kulturindustieller Verformungen des Jazz einherging. Die Jazzmusiker_Innen des New und Free Jazz haben sich auf die Suche nach neuen subversiven, experimentellen, kunstgenreübergreifenden und freien Ausdrucksformen wie kollektiven Improvisationen, Texten, Geräuschen oder Tanz gemacht. Programmatisch knüpft die Jazzreihe an New, Free und Avantgarde Jazz der 60er Jahre sowie dem ästhetischen Aufbegehren und der gesellschaftspolitischen Kritik desselben an. Die Jazzreihe konzentriert sich auf folgende Themenschwerpunkte:

„Jazz und Revolution“
„Jazz und Internationalismus/Fusion/Weltmusik“
„Jazz und Gendre“
„Jazz und neue Musik“
„Jazz und Tanz; Sprache (Rap/HipHop/Lyrik)“

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